Obsessions
BELL

2016 - WismART - w111

12,90 €

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w111 :: BELL :: Obsessions

 

  1. Station 1   1:14
  2. Ballade von Hohen-F   3:37
  3. Fallende Winde   5:01
  4. Station 3   0:48
  5. Don't Do This At Home   7:02
  6. Obsession 2   2:15
  7. Move 1   5:09
  8. Move 2   4:54
  9. Loops   3:17
  10. Blockhütte   2:58
  11. Obsession 1   1:52
  12. Heavy Waters   4:32
  13. Fahrradstraßenschnellfahrstrecke   3:59
  14. Station 2   1:05

Silke Eberhard saxofon, klarinette / Nikolaus Neuser trompete / Antonis Anissegos pianos / Boris Bell schlagwerk, komposition // CD produziert von Boris Bell, aufgenommen von Marco Birkner im Studio H2 Berlin, Mastering 2015 durch Walter Quintus. CD no. w111, Gesamtspielzeit 47:56 Min.

Nur geübte Grenzgänger schaffen es, so viel Komposition mit so großer Leichtigkeit in Improvisation münden zu lassen und zurückzufinden. Von Ferne grüßen Bach & Ligeti. Da wird das bitonale Geschehen mal elektronisch weit weg gesetzt doch plötzlich ist die Musik dann wieder ganz nah. Durch den Tonmeister Walter Quintus (CD-Mastering) erscheinen die Stücke der CD als kleine, sorgfältig nachbearbeitete Teile eines Gesamtkunstwerks, in denen sich zwei Bläser um die Klavierlinien gruppieren; im Unter- und Hintergrund waltet der Komponist und Schlagzeuger Boris Bell über seine individuelle musikalische Welt.

CD INFORMATION:
Die musikalischen Statements von BELLs erster CD "Obsessions" sind zurückhaltend, fragil, beweglich und amorph. Die einzelnen Stücke erinnern an kleine Essays, deren Ende nicht selten offen bleibt.
In vielen Stücken werden repetitive Motivbausteine und Motivfragmente zum Beat. Und wenn Klangflächen gegen Klanglinien stehen, so werden sie durch den Groove ins Verhältnis gesetzt (in "Loops"). Immer wieder wird der Hörer hineingezogen in vermeintlich getrennte Klangräume: Das Piano wird Schlagwerk, eine Trompetenlinie schwingt sich auf zum großen Rezitativ, wird abgelöst, verblasst und gerät zur Episode (in "fallende Winde").
Entscheidend ist der lebendige Austausch von musikalischen Impulsen, den die MusikerInnen in eine visuell-akustische Mehrdimensionalität überführen.


Reviews

Konzertkritik, Freiberger Jazztage 2017:
"... Kontrasten ist auch die Musik von Bell verpflichtet, einer jungen Gruppe um den Berliner Schlagzeuger Alexander Bell. Für den Auftritt am Samstag im Freiberger Theater haben sich Saxofonistin Silke Eberhardt, Trompeter Christian Magnusson (der auch mit Hannes Zerbe musiziert) und Pianist Antonis Anissegos mit dem Performance- und Videokünstler Ilan Katin verstärkt. Katin ergänzt Bells Musik mit abstrakten Bildern, die er live per Zeichnungssoftware produziert und auf eine Leinwand projiziert. Die Musik des Quintetts ist oft kühler als die von Shalosh, vielleicht "europäischer", widerspruchsreicher, spröder, manchmal aggressiver. Sie tupfen, werfen, spritzen Klänge in den Raum, suchen in zahlreichen Duetten nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Kurze, hackende Impulse stehen neben ausgedehnten Klangflächen, die sich bald wieder selbst zerstören. Aber dann wölbt sich doch ein zarter Himmel über der widerborstigen Welt, treffen sich die Musiker balladesk im kurzen Wohlklang. Dazu zeichnet Ilan Katin manchmal im Einklang mit der Musik, manchmal die Töne kontrastierend, manchmal rhythmisch pulsierend, tupfend, manchmal episch aus- und abschweifend. Das Gesamtkunstwerk zog zwar nicht ganz so viele Gäste in den Bann wie die gefälligeren Shalosh, dürfte aber vor allem die Freunde des freieren Jazz begeistern, auf die Anfang Mai die Chemnitzer Grenzüberschreitungen warten, unter anderem mit einem Konzert von Maya Homburger und Barry Guy..." (23.4.2017 Matthias Zwarg in Freie Presse, Chemnitz)